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A

B

C
Chrom
ist ein Spurenelement
und zeigt seine Bedeutung vor allem bei gestörter
Glukosetoleranz, vor allem im Alter und bei Diabetes.
Aus diesem Grund zeigt sich ein Chrommangel beim Menschen
in einer geschwächten Zuckertoleranz bis hin zu
Diabetes-ähnlichen Erkrankungserscheinungen.

D

E

F

Folsäure
ist für den Stoffwechsel der Aminosäuren und
der Produktion von Proteinen (Eiweißstoffen) wichtig.
Auch für eine korrekte Zellteilung ist Folsäure
von großer Bedeutung. Folsäuremangel kann
für Veränderungen der Haut, der Magen-Darmschleimhaut
und des Knochenmarks, wo die Blutzellen gebildet werden,
verantwortlich sein. Bei zu wenig Folsäure im Organismus
ist auch das Immunsystem und das Nervensystem geschwächt.
Schwangere Frauen haben einen erhöhten Folsäurebedarf
und dadurch öfter einen Mangel, der zu Blutarmut
(Anämie) führen kann.
G

H

I

J

K

L
Lipoprotein (a)
ein cholesterin-unabhängiger Risikofaktor für
Arteriosklerose

M
Mangan
ist ein Spurenelement
und kommt im menschlichen Körper vor allem in Enzymen
vor, die für den Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel
eine Rolle spielen. Es ist auch ein Bestandteil des
Enzyms Superoxiddismutase, welches ein sehr wichtiges
Antioxidans ist. Ein Manganmangel kann sich durch Ausfallerscheinungen,
sowie psychische Störungen äußern
Molybdän
ist ein Spurenelement
und hat seine Funktion vor allem durch sein Vorkommen
in Enzymen.

N

O

P

Q

R

S
Selen
Selen ist als Spurenelement
für den menschlichen Organismus sehr wichtig und
gewinnt immer mehr an medizinischer Bedeutung. Selen
ist ein Teil des antioxidativem Systems im Körper,
das heißt es hilft mit, den Organismus gegen oxidativen
Streß zu schützen. Dadurch kann der Körper
besser gegen ionisierende Strahlung, Mutagene und Kanzerogene
ankämpfen. Selen wirkt als Gegenmittel gegenüber
chronischen Belastungen durch Schwermetalle wie Blei,
Cadmium und Quecksilber. Symptome eines Selenmangels
sind Infektanfälligkeit, verringerte Immunabwehr,
sowie eine verstärkte Belastung durch Umweltgifte,
Zigarettenrauch, Alkohol und Medikamente.
Besonders wichtig ist Selen bei erhöhtem Krebsrisiko,
Anfälligkeit für Infektionen, Arteriosklerose,
Herzbeschwerden und Rheuma.
Spurenelemente
Spurenelemente sind als Bestandteile wichtiger Enzyme
und Proteine für den menschlichen Körper lebensnotwendig,
um die einwandfreie Funktion des Organismus zu gewährleisten
Sie müssen dem Körper regelmäßig
durch die Nahrung zugeführt werden. Die wichtigsten
Spurenelemente sind: Zink, Mangan, Chrom, Selen, Molybdän,
Jod, Fluor und Kobalt.

T

U

V
Vitamine
Vitamine sind für den menschlichen Organismus lebensnotwendig,
um die einwandfreie Funktion von Organen und Geweben
zu gewährleisten. Die wichtigsten Vitamine sind:
Vitamin A (Retinol und ß-Carotin als Vorstufe),
Vitamin B1 (Thiamin), Vitamine B2 (Riboflavin), Vitamin
B3 (Niacin), Vitamin B5 (Pantothensäure), Vitamin
B6 (Pyridoxin), Vitamin B12 (Cobalamin), Vitamin C (Ascorbinsäure),
Vitamin D, Vitamin E (Tocopherol), Vitamin H (Biotin),
Vitamin K (Menadion), Vitamin M (Folsäure).
Vitamin A
wirkt als Antioxidans und als Immunstimulator. Es schützt
die Haut und die Schleimhaut und verhindert dadurch
Ekzeme, Psoriasis und Akne. Auch in der Wundheilung
und beim Sehen im Dunkeln spielt es eine Rolle. Ein
Mangel an Vitamin A führt zu einer Verminderung
dieser physiologischen Funktionen.
Vitamin B1
(Thiamin) spielt eine entscheidende Rolle im Kohlehydratstoffwechsel.
Da die Zellen des Nervensystems äußerst empfindlich
auf Schwankungen des Kohlehydratstoffwechsels reagieren,
zeigt sich ein Vitamin B1 Mangel zuallererst bei den
Funktionen des Hirns und der peripheren Nerven. Vitamin
B1 ist auch an der Umwandlung von Fettsäuren in
Steroidhormone beteiligt und ist notwendig für
richtiges Wachstum. Außerdem gibt es Hinweise,
daß dieses Vitamin die Oxidation von Fettmolekülen
in der Zellmembran verringert. Vitamin B1 Mangel ist
unter dem Namen Beri-Beri-Krankheit bekannt. Sie äußert
sich entweder in Beschwerden des Magen-Darm-Traktes
oder des Herz- und Kreislaufsystemes oder im peripheren
Nervensystem. Fortgeschrittene Symptome sind Verdauungsstörungen,
Verstopfung, Kopfweh, Schlaflosigkeit, Schwäche
oder Krämpfe in den Beinmuskeln.
Vitamin B2 (Riboflavin):
Dieses Vitamin spielt eine wichtige Rolle bei der Zellatmung,
indem es die Bildung von Enzymen bewirkt, die den Sauerstoff
in die Zelle transportieren. Auch beim Fettstoffwechsel
spielt es eine Rolle sowie bei der Reparatur von Gewebe.
Ein erhöhter Bedarf ist erforderlich bei Verbrennungen,
Verletzungen, nach Operationen und Fieber sowie bei
Krebserkrankungen und Alkoholismus. Die klassischen
Symptome eines Vitamin B2 Mangels betreffen die Lippe,
die Zunge, die Augen und die Haut sowie das Nervensystem.
Frühe Zeichen für einen Mangel sind Irritationen
der Augen wie erhöhte Lichtempfindlichkeit, Tränenfluß,
Brennen und Jucken sowie eine Abnahme der Sehschärfe.
Risse an den Lippen, insbesondere in den Mundwinkeln
sind ebenfalls Zeichen eines Vitamin B2 Mangels.
Vitamin B6 (Pyridoxin):
Dieses Vitamin ist eines der wichtigsten unseres Organismus.
Es wirkt als Coenzym für über 60 enzymatische
Reaktionen im Aminosäure- und Fettstoffwechsel.
Ein Vitamin B6 Mangel äußert sich vor allem
in Symptomen des zentralen Nervensystems und der Haut.
Die Haut und die Schleimhäute sind weniger widerstandsfähig,
es kommt zu Entzündungen. Ein häufiges Symptom
ist Zungenbrennen.
Vitamin B12 (Cobalamin):
Es ist notwendig zur Bildung von roten Blutkörperchen
und von Myelin, dem Schutzmantel unserer Nervenfasern.
Es wird benötigt zur Aufnahme von Eisen und Folsäure
sowie bei der Synthese von DNA und RNA. Ein Mangel an
Vitamin B12 beeinflußt alle diese Prozesse negativ.
Die Kosten für eine Vitamin B12-Bestimmung werden
unter bestimmten Voraussetzungen von der Gebietskrankenkasse
übernommen.
Vitamin C (Ascorbinsäure):
Vitamin C hat viele Funktionen im Körper. Es ist
nicht nur ein wichtiges Antioxidans, sondern auch Stimulator
des Immunsystems und fördert die Produktion der
weißen Blutkörperchen. Außerdem wirkt
es als Entgifter. Ratten können ihr eigenes Vitamin
C produzieren und tolerieren daher wesentlich größere
Mengen an Gift als der Mensch. Vitamin C wird auch von
der Nebenniere zur Synthese von Hormonen benötigt.
Ebenso ist es essentiell für die Reparatur von
Gewebe und zur Wundheilung sowie für die Bildung
von Kollagen. Ein Mangel an Vitamin C äußert
sich in Infektanfälligkeit, Wundheilungsstörungen,
Zahnfleischbluten sowie Schwäche, Müdigkeit
oder erhöhter Irritierbarkeit. Symptome dieser
Art weisen immer auf einen Vitamin C Mangel hin.
Vitamin E (Tocopherol):
Die Funktionen von Vitamin E sind vielfältig. Es
schützt Fettsäuren vor der Oxidation und vor
dem Ranzigwerden. Es erhöht die Wirksamkeit von
Vitamin C und den B-Vitaminen. Es erhöht die Effizienz
der Muskel, insbesondere des Herzmuskels, indem es den
Sauerstoffbedarf herabsetzt. Es schützt Hormone
vor dem Abbau, ebenso wie das genetische Material DNA
vor Oxidation durch freie Radikale. Außerdem schützt
es die Myelinscheide der Nervenzellen, erleichtert die
Schmerzen bei Arthritis und wirkt als Entgifter, insbesondere
gegen Ozon und Stickoxid, die die Zellmembran im Organismus
angreifen. Symptome eines Vitamin E Mangels sind vorzeitiges
Absterben der roten Blutkörperchen, die zu einer
Anämie führen können, neurologische Störungen
sowie ein frühzeitiges Altern des Gewebes und damit
des Organismus. Vitamin E Mangel beeinflußt auch
die Retina und kann zu Blindheit führen. Für
alle die hier angeführten Symptome und Störungen
kann ein Vitaminmangel verantwortlich sein.

W

X

Y

Z
Zink
Biologische Bedeutung von Zink
Zink ist ein für den Menschen notwendiges Spurenelement,
das in mehr als 70 Enzymen vorkommt. Es wird für
folgende physiologische Funktionen benötigt: Sehen,
Schmecken, Riechen, Hören, das Wachstum, Epithelregeneration,
Blutbildung, Blutgerinnung, Immunabwehr, Nierenfunktion
und andere Funktionen.

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