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Erkrankungen & Symptome

Chronische Übersäuerung

Sauer kann lustig machen ...

... aber leider auch krank. Und zwar immer dann, wenn Ihrem Organismus die nötigen Reserven fehlen, um mit dem heute alltäglichen Überangebot an Säuren fertig zu werden.

Welche Anzeichen für einen gestörten Säure-Basen- Haushalt gibt es?

Am Anfang haben Sie das vage Gefühl, daß etwas mit mir nicht in Ordnung ist.

Hierfür gibt es vielfältige Gründe:

- Müdigkeit und Erschöpfung
- Konzentrationßtörungen
- Allergien
- Karies
- Sodbrennen
- Nervenschmerzen
- Muskel- und Gelenkschmerzen
- Krämpfe
- Haarausfall
- Osteoporose

Bitte nehmen Sie diese Signale ernst - denn der Übergang zwischen dem Gefühl, daß etwas nicht stimmt, und einer Krankheit ist fließend.

Die Erfahrung zeigt, daß bei vielen Menschen mit chronischen Beschwerden eine Gewebsübersäuerung (latente Gewebsazidose) vorliegt!

Wenn Ihr Körper derartige Signale sendet bzw. Sie diese wahrnehmen, kann daß ein Hinweis darauf sein, daß Ihre körpereigenen Reserven weitgehend aufgebraucht sind.

Was versteht man unter einer latenten Azidose? Eine latente Azidose oder Gewebsübersäuerung ist eine Störung im Säure-Basen-Haushalt des Körpers. Lebende Systeme benötigen für einen optimalen Stoffwechsel einen ganz spezifischen pH-Wert, der im Blut des Menschen z.B. schwach alkalisch ist (ca. pH 7,36).

Säuren fallen in jedem Organismus an. Denken Sie nur an die Atmung: Jede Zelle produziert saures Kohlendioxid, welches über die Lunge abgeatmet wird. Andere, ebenfalls saure Stoffwechselrückstände werden über die Niere (Urin) oder Haut (Schweiß) entsorgt. Die lebenswichtige Konstanthaltung der Säure-Basen-Verhältniße erfolgt unter Beteiligung von Puffer- und Regulationßystemen. Im Wesentlichen sind die Elemente Carbonat bzw. Bicarbonat sowie Niere und Lunge für diese Regulation verantwortlich. Auch Zink, Mangan, Magnesium, Calcium und Kalium sorgen für einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt. Diese Substanzen, die aufgrund ihrer biochemischen Eigenschaften in der Lage sind, schädliche Säuren zu neutralisieren oder zu puffern, nennt man Pufferreserven.

Welche Folgen hat eine überwiegend saure Ernährung?

Wenn Sie sich dauerhaft von überwiegend säurehaltiger Kost ernähren, kann es zu einem Mangel an wichtigen Mineralsalzen und Spurenelementen kommen. Ein solcher Mangel schwächt die Puffer- und Regulationßysteme. Dies führt zu Störungen des Säure-Basen-Haushalts, d.h. zu einem Mißverhältnis zwischen Bildung und Außcheidung von Säuren bzw. Basen. Dieses Mißverhältnis wiederum führt zu jenen Symptomen, die Ihnen signalisieren, daß etwas nicht in Ordnung ist. Ignorieren Sie diese Signale auf Dauer, kann es zu ernsteren Beschwerden kommen.

Was können Sie tun?

Durch die richtige Ernährung haben Sie einen entscheidenden Einfluß auf die Säure-Basen-Regulation. Achten Sie bei der Auswahl Ihrer Nahrungsmittel darauf, daß ein hoher Anteil basischer Lebensmittel auf Ihrem täglichen Speiseplan steht (siehe obenstehende Tabelle). Zu Beginn einer Entsäuerungstherapie ist es wichtig, nach Möglichkeit vollständig auf säuernde Nahrungsmittel zu verzichten. Später empfiehlt sich eine ausgewogene Mischung (etwa 2/3 basische Lebensmittel).

über Ihren Säure-Basen-Haushalt kann zudem eine Laboruntersuchung zur Pufferkapazität Ihres Harns Aufschluß geben, für die Proben Ihres zu unterschiedlichen Tageszeiten gesammelten Urins benötigt werden. Sprechen Sie mit uns. Wir beraten Sie gerne.

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