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Erkrankungen & Symptome

Darmkrebs

In Deutschland erkranken derzeit jährlich etwa 37.000 Männer und 36.000 Frauen an Dickdarmkrebs, so die Schätzungen der Krebsregister. Damit ist Darmkrebs laut Statistik derzeit die zweithäufigste Tumorerkrankung.

Fachsprachlich bezeichnet man diese Tumorerkrankungen als Kolonkarzinom, wenn obere Abschnitte des Dickdarms betroffen sind, und als Rektumkarzinom, wenn sich Tumoren im letzten Darmabschnitt bis zum Schließmuskel finden. Es ist dabei äußerst wichtig, Vorsorgungsmaßnahmen (z.B. in Form einer regelmäßigen Darmspiegelung) zu treffen und die Symptome ernst zu nehmen. Wenn Darmkrebs früh erkannt ist, stehen die Heilungschancen gut!

Auch die Ernährung kann das Darmkrebsrisiko erheblich senken. Während beispielsweise der regelmäßige Verzehr von rohem Fleisch das Risiko um mindestens 50% erhöht, senkt der tägliche Fischverzehr das Risiko einer Erkrankung erheblich!

Symptome

Darmkarzinome wachsen nicht von heute auf morgen, sondern ganz langsam im Laufe von Jahren. Meist spürt man nichts davon. Der Körper sendet jedoch einige Warnzeichen, auf die man achten sollte. Denn: Sie könnten auf einen Tumor im Darm hinweisen.

  • Blut im oder am Stuhl
  • Bei Abgang von Blähungen gleichzeitige Entleerung von etwas Blut, Schleim oder Stuhl
  • Veränderte Stuhlgewohnheiten, beispielsweise bleistiftdünner Stuhl; Wechsel von Verstopfung zu Durchfall und umgekehrt
  • Wiederholte, krampfartige Bauchschmerzen
  • Laute Darmgeräusche, Rumoren, starke anhaltende Blähungen
  • Häufiger Stuhldrang; Entleeren von auffallend übel riechendem Stuhl
  • Blässe, ständige Müdigkeit
  • Abgeschlagenheit
  • Leistungsabfall
  • Gewichtsabnahme
  • Tastbare Verhärtungen im Bauchraum und/oder vergrößerte Lymphknoten

Fachliteratur
„Krebs in Deutschland“. In: Bevölkerungsbezogener Krebsregister in Deutschland. 2004, 4. Auflage.

Lieberman DA et al. One-time screening for colorectal cancer with combined fecal occult-blood testing and examination of the distal colon. N Engl J Med 2001; 345: 555-560.

Lüthgens K et al. Hemoglobin-haptoglobin-complex: a highly sensitive assay for the detection of fecal occult blood. Clin Lab 1998; 44: 543-551.

Bischoff HG et al. Okkultes Blut im Stuhl: empfindlicher und spezifischer Nachweis durch immunologische Bestimmung von Human-Albumin und –Hämoglobin. Ärztl Lab 1990; 36: 101-112.

Sieg A et al. Validity of new immunological human fecal hemoglobin and albumin tests in detecting colorectal neoplasms – an endoscopy-controlled study. Z Gastroenterol 1998; 36: 485-490.

Eigenbrodt E et al. Quantification of tumor type M2 pyruvat kinase (Tu M2-PK) in human carcinomas. Anticancer Research 1997; 17: 3153-5156

Naumann M et al. Erste Ergebnisse einer multizentrischen Vergleichsstudie. Dtsch med Wochenschau 2004; 129: 1806 – 1807.

Vergleichsstudie: Koss K, Maxton D, Jankowski J. Gastroenterology Department, Royal Shrewsbury Hospital, Shrewsbury, UK. Digestive Disease Centre, University Department of Genetics and Molecular Medicine, Leicester Royal Infirmary, Leicester, UK. Vorgestellt beim British Society of Gastroenterology Annual Meeting im MĂ€rz 2005 in Birmingham.

Einzelstudie: Mc Loughlin RM, Shiel E, Sebastian SS, Ryan B, 0 ́Connor, HJ, Morain CO. Department of Gastroenterology, Adelaide & Meath Hospital, Tallaght, Dublin 24, Irland. Vorgestellt bei der Digestive Diesease Week (DDW) Im Mai 2005 in Chicago/USA.

Tibble J et al. Faecal calprotectin and faecal blood tests in the diagnosis of colorectal carcinoma and adenoma. Gut 2001; 49: 402 – 408.

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