Erkrankungen & Symptome
Mangel an Vitaminen und Mineralstoffen
Bei einem großen Teil der Bevölkerung lassen sich aufgrund
ungünstiger Lebensumstände, wie regelmäßigen Alkoholkonsums,
Rauchen, Fast food, und/ oder einer bestehenden
Grunderkrankung empfindliche Versorgungslücken mit Mikronährstoffen
nachweisen. Daraus können die unterschiedlichsten
Krankheitsbilder resultieren.
Infektanfälligkeit
Leiden Sie unter häufigen Erkältungen oder grippalen Infekten?
Damit unser Immunsystem effektiv arbeiten kann, ist bekanntlich
Vitamin C notwendig. Dieses kann der Mensch
nicht selbst herstellen. Er ist auf dessen Zufuhr mit der Nahrung
angewiesen.
Viele Studien haben die positive Auswirkung von Vitamin C
auf das Immunsystem bewiesen. Denn die Körperzellen, die
für die Abwehr von Viren und Bakterien verantwortlich sind,
funktionieren effektiver, wenn sie über genügend Vitamin C
verfügen.
Auch die Vitamine E, B und A spielen bei der Infektabwehr
eine große Rolle. Eine Unterversorgung mit Zink, Kupfer und
Selen erhöht ebenso die Infektanfälligkeit.
Nicht jeder Mensch ist in der Lage die mit der Nahrung aufgenommenen
Mikronährstoffe ausreichend zu resorbieren.
Grund kann eine Magen-Darm-Erkrankung sein.
Antriebsschwäche, Müdigkeit, Depressionen,
Nervosität, Muskelkrämpfe
Eine unzureichende Versorgung mit Mikronährstoffen, wie
z.B. Magnesium, Zink, Jod, Vitamin B6 und/oder Vitamin
D kann zu einer auffälligen psychovegetativen Instabilität
führen. Denn Spurenelemente, Mineralstoffe und Vitamine
spielen für die Bildung von Botenstoffen im Nervensystem
sowie für die hormonellen Abläufe im Körper eine ganz bedeutende
Rolle.
Magnesiummangel beispielsweise kann sich in einer sog.
zerebralen Form äußern, bei der Symptome im Vordergrund
stehen, wie:
- Kopfdruck
- Schwindel
- Verstimmung
- Konzentrationsschwäche
- Nervosität
- inneres Zittern
- Ängste
- Depression
und andere vegetative Beschwerden.
Auch Zinkmangel, häufig einhergehend mit einem Vitamin-
B6-Defizit, führt oft zu depressiven Zuständen. Vergleichbare
Symptome können bei einer unzureichenden Versorgung mit
Vitamin D auftreten.
Haarausfall
Haare reagieren sehr empfindlich auf einen Mikronährstoffmangel.
Werden die Zellen im Haarfollikel, die das Haar aufbauen,
nicht ausreichend mit hochwertigen Proteinen, Eisen,
Biotin, Zink, Kupfer und den Vitaminen A, B und C versorgt,
wird das Haarwachstum verlangsamt und die Struktur wird
brüchig. Dies führt zu Haarausfall.
Leiden Sie unter einem diffusen Haarausfall, welcher nicht
einer speziellen Krankheit zugeordnet ist, kann dieser auf
einen Mikronährstoffmangel zurückzuführen sein.
Knochenschwund/Osteoporose
Ca. 4-6 Millionen Menschen in Deutschland sind an Osteoporose
erkrankt. Der größte Teil davon sind Frauen. Diese
Krankheit ist durch einen Verlust an Knochensubstanz
gekennzeichnet, der mit einer erhöhten Anfälligkeit für Knochenbrüche
einher geht.
Vor allem Vitamin D und Kalzium sind für den Knochenaufbau
und seine Mineralisation entscheidend. Aber auch
Vitamin C und Magnesium, Silizium, Zink, Kupfer, Mangan,
Folsäure und Vitamin K spielen eine wichtige Rolle im Knochenstoffwechsel.
Besonders betroffen sind Frauen in den Wechseljahren, weil
der abfallende Östrogen-Spiegel die Einlagerung der Mineralstoffe
in den Knochen negativ beeinflusst.
Wie können Mikronährstoffdefizite erkannt werden?
Mit Hilfe eines Labortest (Blutuntersuchungen ) lassen sich
Mikronährstoff-Mängel aufdecken. Diese können durch Nahrungsergänzungsmittel
ausgeglichen werden.
Besonders empfehlenswert ist die Überprüfung des Versorgungsstatus
bei chronisch Erkrankten, insbesondere Diabetikern.
So verschärfen unentdeckte Mangelerscheinungen
beispielsweise die Komplikationsrisiken bei Diabetes mellitus.
Denn Diabetiker verlieren u. a. in einem hohen Maße Zink
und Magnesium.
Bei Osteoporose empfiehlt sich eine solche Laboruntersuchung
vor dem 40.Lebensjahr, weil zu diesem Zeitpunkt eine
Vorbeugung noch die beste Wirkung zeigt.
Was können Sie selbst tun?
- Essen Sie viel frisches Obst und Gemüse
- Nehmen Sie ausreichend Flüssigkeit (2-3 Liter pro Tag),
insbesondere Mineralwasser, zu sich
- Lassen Sie Ihren Mikronährstoff-Status bestimmen und
- Gleichen Sie ggf. Defizite durch Nahrungsergänzungs
mittel aus.
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