Gesundheitsförderung

Wie gesund sind wir?

Eine Frage, die so einfach scheint und doch noch mehr Fragen aufwirft. Wenn wir wissen wollen, ob wir tatsächlich gesund sind, sollten wir erst einmal den Begriff Gesundheit definieren. Was heißt eigentlich gesund sein? Ab wann sind wir gesund und ab wann krank? Wie fühlen wir uns, wenn wir wirklich und wahrhaftig gesund sind und können wir das überhaupt selbst erkennen?

Nach einer Definition der World Health Organization ist Gesundheit der „Zustand vollkommenen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens“[1]. Wir denken oft, es ist die Abwesenheit von Krankheit. Der Soziologe Talcott Parsons sieht Gesundheit jedoch als „einen Zustand optimaler Leistungsfähigkeit eines Individuums“[1].

Da jeder Mensch allerdings unterschiedliche Gesundheitsbedürfnisse bzw. Anforderungen hat und es kein allgemeingültiges Patentrezept für die Gesundheit aller gibt, möchten wir von optimaler Gesundheit sprechen: Das heißt, dass wir so gesund wie nur möglich sind oder auch die bestmögliche, individuell definierte Gesundheit erreichen.

 

Optimale Gesundheit

Wenn wir optimal gesund sind, empfinden wir ein generelles Wohlbefinden. Wir leiden weder unter emotionalen, noch körperlichen Schmerzen, strahlen Energie und Dynamik aus und fühlen uns vital. Ein optimal gesunder Mensch erfreut sich des Lebens und weiß sein Potential auszuschöpfen.

 

Die Grauzone: zwischen Gesundheit und Krankheit

Oft wissen wir nicht um unseren tatsächlichen Gesundheitszustand. Wir meinen, uns nicht richtig krank zu fühlen, obwohl wir in Wahrheit alles andere als optimal gesund sind: Alltäglich nehmen wir diverse Einschränkungen des optimalen Gesundheitszustandes für selbstverständlich hin oder missachten sie. Dabei befinden wir uns längst in der Grauzone zwischen Gesundheit und Krankheit.

Die Grauzone ist ein von Dr. Angeli Neter definierter Begriff, der den wichtigen Bereich zwischen Gesundheit und Krankheit beschreibt. Darunter fallen leichte bis schwere Einschränkungen des Gesundheitszustandes, die wir häufig wahrnehmen und als nicht behandlungsbedürftig abstempeln, obwohl sie Frühzeichen anderer Krankheiten sein können.

 

Gesundheitsförderung

Prävention zielt auf die Vermeidung von Krankheiten, somit auf die Eindämmung von Verbreitung und die Reduktion von Auswirkungen. Sie ist also eine Vermeidungsstrategie. Gesundheitsförderung hingegen stärkt gesundheitliche Entfaltungsmöglichkeiten und Lebensbedingungen. Darunter verstehen wir allgemein eine Entwicklung des Gesundheitsbewußtseins, Stärkung der Gesundheitsressourcen und somit eine allgemeine Stärkung der Gesundheit in Richtung optimaler Gesundheit.

 

 

Die SES-Methode

Gesundheit ganzheitlich stärken, Selbstheilungskräfte aktivieren

 

Ist eine ganzheitliche Methode Lern- und Behandlungsmethode aus dem Bereich der Mind & Body Medizin. Sie dient der Prävention, Therapie und Linderung von Erkrankungen. Hierzu werden Seminare, Kurse und Kuren eingesetzt. Im Zentrum der SES-Methode steht der Teilnehmer als ganze Person. Körperliches Wohlbefinden, Gefühle und Gedanken als auch die persönlichen Lebensumstände sind gleichermaßen zu beachten.

Der Patient wirkt als maßgeblicher Mitgestalter seiner Gesundheit. Gesundheit kann erhalten oder wiedererlangt werden, wenn wichtige Bestandteile der Lebensgestaltung weiterentwickelt werden: Die dem persönlichen Bedarf und der Situation angemessene Ernährung, ein Lebensstil, der die Gesundheit fördert und unterstützt, das richtige Maß und die heilsame Art an Bewegung sowie die Berücksichtigung der Gefühle und Gedanken.

Das SES-Konzept basiert auf der Verbindung von Körper und Geist, denn unsere körperlichen und geistig-seelischen Prozesse sind unmittelbar und untrennbar miteinander verbunden. Ernährung und Bewegung wirken sich auf unsere mentalen Prozesse aus. Ebenso haben aber auch unsere Gedanken und Gefühle Einfluss auf unseren Körper und unsere physische Gesundheit.

Der Wunsch nach Gesundheit und Selbstentwicklung ist die Grundlage und der Motor der SES-Methode. Im Zentrum der SES-Methode steht die individuelle Person als maßgeblicher Mitgestalter ihrer Gesundheit. Jeder kann mitentscheiden, wo er Schwerpunkte setzen möchte. Kern des Konzepts ist dabei, dass medizinisches Wissen erlangt wird, wodurch eine nachhaltige Wirkung erzielt wird.

Ohne Zweifel sind Ernährung und Lebensstil die Grundlage einer guten Gesundheit, aber auch unsere Emotionen und der Umgang mit unseren Gedanken sind von zentraler Bedeutung. Dieser Tatsache wird häufig nicht Rechnung getragen. Besonders in der herkömmlichen Medizin, welche sich häufig neuen Erkenntnissen verschließt, finden sich kaum Wege der ganzheitlichen Heilung für Körper, Geist und Seele.

Die Häufigkeit und der Schweregrad der Erkrankungen unserer Zeit sprechen Bände. Stressbedingte Erkrankungen und psychische Störungen nehmen gegenwärtig immer weiter zu. Allein in Deutschland leiden ca. 4 Millionen Menschen an behandlungsbedürftigen Depressionen. Auch der Faktor Stress spielt wahrscheinlich bei ca. 80% aller Erkrankungen und Befindlichkeitsstörungen eine maßgebliche Rolle. Ursachen für Stress sind vor allem ein Zuviel an Herausforderung, das Unterdrücken von Bedürfnissen, Frustration und Überforderung.

Die SES-Methode bietet einen ganzheitlichen Weg, die Gesundheit auch bei psychischen und stressbedingten Erkrankungen wiederherzustellen oder zumindest positiv zu beeinflussen. Anders als in der herkömmlichen Medizin wird großer Wert auf die Individualität der Person nach dem Prinzip: „Wenn alle das Gleiche erhalten, erhalten nur wenige das Richtige“ gelegt. Die SES-Methode geht also auf die persönlichen Belange der Person ein.

 


 

Mehr Informationen rund um das Thema Gesundheit finden Sie hier:

Krankheitszeichen

Prävention

Stressbewältigung

Panikattacken und Angst

 

 

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