Panikattacken und Angst

Panikattacken und Angst gehören in der Arztpraxis zu den häufigen Störungen der Gesundheit. Panik und Angststörungen sind meist Begleiterscheinungen tief greifender gesundheitlicher Störungen. Die Ursachen für Panik und Angst sind vielfältig, meist handelt es sich um die Kombination verschiedener Auslöser. Hierzu gehören auch die Ernährung, chemische Stoffe und ein unangemessen hohes Maß an Stress und Belastung.

 

Panikattacken sind ein Hilfeschrei des Körpers, der Psyche und der körpereigenen Energie.

Wenn wir gesund sind haben wir keine Panikattacken!

 

Symptome von Panikattacken

 

Panikattacken gehen einher mit dem Gefühl der Gefahr oder Angst. Dabei handelt es sich um Anfälle, die ohne klar erkennbaren äußeren Grund auftreten können.

 

psychisch:

  • Angstgedanken
  • Schwächegefühl
  • Desorientiertheit, Kontrollverlust
  • veränderte Sinneswahrnehmung
  • Gefühl der Unwirklichkeit
  • Benommenheitsgefühl
  • Angst, verrückt zu werden
  • Angst vor dem Sterben (Todesangst)
  • Angst vor Ohnmacht
  • Angst auszurasten
  • Engegefühl in Brust, Kehle oder Bauch
  • Erstickungsgefühl
  • Schwindel, Kribbelgefühl
  • Taubheitsgefühl

körperlich:

  • Puls beschleunigt
  • Herzschlag beschleunigt, Herzrasen, Herzklopfen
  • Atem verändert, Atemnot
  • Atem flach und schnell (Hyperventilation)
  • Schweißausbrüche, starkes Schwitzen
  • Muskelanspannung, Muskelkrämpfe
  • Zittern
  • Übelkeit, Brechreiz oder Erbrechen
  • trockener Mund

 

Wenn einige dieser Symptome anfallartig auftreten, ist eine ärztliche Diagnostik (Ursachenabklärung) erforderlich. Durch die Ursachenabklärung können die Auslöser aufgedeckt und gezielt behandelt werden.

 

Die medizinischen Hintergründe von Panikattacken

 

Medizinisch gesehen handelt es sich bei Panikattacken um komplexe Störungen bei denen der Stoffwechsel und die Psyche im Vordergrund stehen. Hierbei kommt es zu messbaren Veränderungen in verschiedenen Systemen:

  • Hirnstoffwechsel
  • Hormonsystem
  • Immunsystem

 

Auch ein Mangel an Mineralstoffen kann Panikattacken auslösen. Aus diesem Grund ist ein Blutbild (link) ein wichtiger Bestandteil der ärztlichen Untersuchung. Weitere Untersuchungen müssen je nach Fragestellung individuell ausgewählt werden. Hierzu gehören zum Beispiel:

  • Untersuchung der Herzratenvariation (HRV – Test)
  • Stresstest (hoher Stresspegel)
  • Untersuchung der Hormone, Stresshormone, Neurotransmitter
  • Vitamine und Mineralstoffe (Vitamin B, Magnesium)
  • Pulstest
  • Konstitutionsbestimmung
  • Urinuntersuchung

 

Die Behandlung von Panikattacken und Angst

 

Die Behandlung von Panikattacken und Angst mit zielorientierter Therapie gehört zu unseren Praxisschwerpunkten. Hierbei sind wir in der Lage eine sanfte Behandlung durchzuführen welche einen Vitamin- und Mineralstoffmangel ebenso berücksichtigt wie die angemessene Ernährung, Körperbehandlungen, Akupunktur und Kräutermedikationen. Auf Psychopharmaka müssen wir nur in sehr seltenen Fällen zurückgreifen, um die Krankheit nachhaltig zu behandeln. Je nach Auslöser der Störung bieten wir verschiede Behandlungsmaßnahmen.

 

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