Labor

Angebot Laboruntersuchungen

Wir bieten ein breites Repertoire an Untersuchungen in unserem Labor, hierzu gehören fachspezifische Tests im Blut, Urin, Speichel und Stuhl. Unsere Laboruntersuchungen sind ein wichtiger Bestandteil der schulmedizinischen Abklärung allgemeiner innerer Krankheiten.

 

Kombinierte Untersuchung im Labor (Blut und Urin)

Untersuchung Blut

Untersuchung Urin

Untersuchung Stuhl

  • Darmflora Analyse / mikrobiologische Stuhluntersuchung
  • Untersuchung auf Verdauungsstörungen (Maldigestion und Malabsorbtion)
  • Untersuchung der Schleimhautimmunität
  • Gesundheitscheck Darm
  • Darmkrebs Vorsorge (Früherkennung)

 


 

Details zu Untersuchungen im Labor

Damit die Ergebnisse der Untersuchungen im Labor verständlich werden, sind im Folgenden wichtige Schlüsselbegriffe rund um das Thema Untersuchungen im Labor aufgeführt. In unserem Lexikon sind zudem weitere Informationen zu unterschiedlichen Themen zu finden.

 

Untersuchung im Blut

 

Blutstatus

Leukozyten

Weiße Blutzellen, da sie keinen roten Blutfarbstoff (Hämoglobin) enthalten. Sie sind im Körper für die Infektabwehr verantwortlich. Mehr…

Erythrozyten

Rundliche Blutzellen, die den roten Blutstoff Hämoglobin enthalten. Sie sind für den Sauerstofftransport verantwortlich, d.h. Erythrozyten binden den Sauerstoff an sich und transportieren ihn in jeden Winkel unseres Körpers. Mehr…

Hämoglobin

Der rote Blutfarbstoff, der dafür sorgt, dass Blut rot aussieht. Hämoglobin sorgt dafür, Sauerstoffmoleküle an sich zu binden. Mehr…

Hämatokrit

Hämatokrit beschreibt den Anteil der festen Blutzellen (Leukozyten, Erythrozyten und Thrombozyten) im Gesamtblut. Es handelt sich also hierbei um ein Maß für die Fließfähigkeit des Blutes und wird in Prozent angegeben. Mehr… 

MCH, MCHC, MCV

Wichtige Werte, zur Bestimmung der Ursache für eine Blutarmut (Anämie).

  • MCH – mittlerer Hämoglobin-Gehalt eines einzelnen Erythrozyten
  • MCHC – mittlere Hämoglobin-Konzentration eines einzelnen Erythrozyten
  • MCV – mittleres Volumen eines einzelnen Erythrozyten

Thrombozyten

Sogenannte Blutplättchen, die frei im Blut schwimmen. Sie spielen eine wichtige Rolle bei der Blutgerinnung, der Blutstillung. Wird ein Blutgefäß bei einer Verletzung… Mehr… 

Differentialblutbild

Neutrophile

Neutrophile Granulozyten gehören zu den weißen Blutkörperchen (Leukozyten). Etwa 90 Prozent der Granulozyten befinden sich im Knochenmark, nur 2 bis 3 Prozent zirkulieren im Blut. Mehr…

Lymphozyten

Lymphozyten gehören zu den weißen Blutkörperchen (Leukozyten) und sind wichtig für die Abwehr von Krankheitserregerin. Sie machen 25 bis 40 Prozent der Leukozyten aus. Mehr… 

Monozyten

Monozyten gehören zu den weißen Blutkörperchen (3 bis 7 Prozent der Leukozyten) und werden auch „Fresszellen“ (Makrophagen) genannt. Mehr… 

Eosinophile

Eosinophile Granulozyten sind bestimmte weiße Blutkörperchen, die mit einem Anteil von 2 bis 4 Prozent eine Untergruppe der Granulozyten formen. Mehr… 

Basophile

Basophile Granulozyten gehören zu den weißen Blutkörperchen (max. 2 Prozent der Leukozyten). Sie sind Teil der körpereigenen Immunabwehr, zum Beispiel bei der Abwehr von Parasiten. Mehr… 

Anisozytose

Betrachtet man rote Blutkörperchen (Erythrozyten) unter dem Mikroskop, sieht man, dass sie alle etwa gleich groß und geformt sind. Stellt man jedoch eine unregelmäßige Variation der Form und Größe von den Erythrozyten fest, dann nennt man dies eine Anisozytose. Mehr… 

Blutsenkung

BSG 1. Wert (EDTA)

BSG ist die Abkürzung für Blutkörperchen-Senkungsgeschwindigkeit. Hierbei handelt es sich um einen Test, bei dem man die Strecke bestimmt, die die Blutkörperchen innerhalb einer Minute in einem speziellen Röhrchen absinken. Mehr… 

Blutgerinnung

Quick (Photom.)

Der Quick-Wert (Thromboplastinzeit) dient zur Diagnose von Störungen der Blutgerinnung (exogene Gerinnung).

Quick INR

Quick INR ist ein Test dafür, wie schnell das Blut eines Menschen gerinnt. INR ist die Abkürzung für International Normalized Ratio.

PTT (Photom.)

PTT ist die Abkürzung für Partielle Thromboplastinzeit. Hierbei handelt es sich um eine Untersuchungsmethode, die Aufschluss über einen bestimmten Teil der Blutgerinnung (endogene Gerinnung) gibt, denn bei vielen Störungen der Blutgerinnung ist die PTT verlängert.

Fibrinogen (Photom.)

Um bei einer Verletzung eine Blutung zu stoppen, muss das Blut gerinnen. Hierfür sind Blutgerinnungsfaktoren I bis XIII verantwortlich. Einer der wichtigsten Blutgerinnungsfaktoren ist der Faktor I, Fibrinogen. Mehr… 

Elektrolyte

Elektrolyte sind, ganz allgemein, in den Körperflüssigkeiten gelöste, ionisierte Stoffe. Dabei handelt es sich um positiv und negativ geladene Teilchen, den sogenannten Ionen, die in wässrigen Lösungen elektrischen Strom leiten können. Die wichtigsten Ionen im Körper, die auch vom Labor ermittelt werden, sind:

  • Calcium
  • Eisen
  • Kalium (ISE)
  • Magnesium
  • Natrium (ISE)
  • Anorganisches Phosphat

Bestimmte Prozesse im Körper werden durch den Ionentransport auf Zellebene ausgelöst… Mehr… 

Substrate (Photom.)

Bilirubin gesamt

Bilirubin ist ein Farbstoff, der als Abbauprodukt von roten Blutkörperchen entsteht und über die Galle in den Darm abgegeben wird, wobei der größte Teil mit dem Stuhl und ein kleiner Teil über den Urin ausgeschieden werden. Mehr… 

Creatinin

Bei Creatinin handelt es sich um ein Abbauprodukt von Creatin, welches in unseren Muskeln für die Muskelkontraktion benötigt wird. Als Abbauprodukt wird Creatinin über die Nieren mit dem Urin ausgeschieden. Eine Bestimmung des Creatinin-Wertes in folgenden Fällen von Bedeutung… Mehr… 

Harnstoff

Harnstoff entsteht als Hauptabbauprodukt von Eiweißen. Er wird aus dem Blut herausgefiltert und zum größten Teil über die Nieren ausgeschieden.

Glucose

Glucose (Traubenzucker, Dextrose) ist im kristallinen Zustand allgemein bekannt als feines, weißes, süß schmeckendes und wasserlösliches Pulver. Sie stellt eine wichtige Energiequelle für den Menschen dar. Mehr… 

HBA1c -Wert

Der HbA1c-Wert wird als „Blutzuckergedächtnis“ bezeichnet. Aus ihm lässt sich erschließen, wie gut der Blutzuckerspiegel eines Diabetikers in den letzten Wochen eingestellt war. Mehr… 

Harnsäure

Harnsäure entsteht als Abbauprodukt unseres Erbguts (DNA). Dabei wird 75% der Harnsäure über die Nieren und der Rest über unseren Schweiß, Speichel und den Darm aus dem Körper ausgeschieden. Mehr… 

Enzyme (Photom.)

Enzyme befinden sich in allen Zellen unseres Körpers. Sie wirken als Katalysatoren und rufen chemische Reaktionen hervor, die unverzichtbar für den Stoffwechsel sind. Bei Verletzung von Zellen dringen Enzyme ins Blut, wo sich schließlich ein erhöhter Enzymspiegel messen lässt. Mehr… 

Lipide (Photom.)

Mit dem Begriff Lipide wird die Gesamtheit der Fette und fettähnlichen Substanzen beschrieben. Umgangssprachlich wird auch der Begriff „Blutfette“ benutzt. Lipide sind nicht wasserlöslich.

Cholesterin

Cholesterin gehört zu der Gruppe der Nahrungsfette.

Triglyceride

Triglyceride gehört zu der Gruppe der Nahrungsfette und wird mit der Nahrung in Form von Butter, Öl, Margarine, Milch, Fleisch, Wurst, Eiern oder Nüssen aufgenommen.

HDL-Cholesterin

Um Fette (Lipide), die nicht wasserlöslich sind, im Körper zu transportieren, werden sie im Blut an bestimmte Proteine gebunden. Diese Verbindungen bezeichnet man als Lipoproteine. HDL-Cholesterin verkörpert die kleinste Form an Lipoproteinen. Sie nehmen überschüssiges Cholesterin aus den Körperzellen auf und transportieren dieses zur Leber. HDL-Cholesterin wird umgangssprachlich auch als „gutes Cholesterin“ bezeichnet.

LDL-Cholesterin

LDL-Cholesterin gehören zu den Lipoproteinen. Sie transportieren Cholesterin zu den Körperzellen und gelten als Hauptrisiko für eine „Gefäßverkalkung“, bei der Fett und Bindegewebe in den Wänden von Blutgefäßen abgelagert werden, wodurch es zu einem Herzinfarkt oder Schlaganfall kommen kann.

LDL/HDL-Quotient

Um das Risiko zur Entwicklung einer Arterienverkalkung zu bestimmen, wird der LDL/HDL-Quotient bestimmt. Während HDL-Cholesterin das Risiko senkt, wird es durch LDL-Cholesterin erhöht. Ist der LDL/HDL-Quotient also erhöht, bedeutet dies, dass viel LDL- und wenig HDL-Cholesterin im Körper vorhanden sind und somit ein erhöhtes Risiko vorliegt. Anders bei einem niedrigen LDL/HDL-Quotienten. In diesem Fall liegt nur ein minimales Herzkreislaufrisiko vor.

Transferrin (Photom.), Transferrinsättigung

Transferrin ist ein Protein, welches hauptsächlich Eisen im Blut transportiert, aber auch Spurenelemente wie Chrom, Kupfer, Mangan oder Zink. Die Transferrinsättigung gibt an, wie viel des Transferrins mit Eisen besetzt ist.

Proteine

Eiweißelektrophorese

Bei der Eiweißelektropherese handelt es sich um eine labormedizinische Untersuchung, bei der die Eiweiße des Blutes nach Gruppen getrennt werden, sodass sich die Menge der einzelnen Eiweiße, wie sie im Blut vorhanden sind, bestimmen lässt. Mehr… 

Hormondiagnostik

fT3 (LIA), fT4 (LIA)

Freies T3 bzw. Freies T4 sind Schilddrüsenhormone, die lebensnotwendig für den Stoffwechsel sind. fT3 und fT4 sind chemisch fast identisch, sie unterscheiden sich jedoch in der Anzahl der gebundenen Jod-Atome. Dies hat zur Folge, dass fT3 schnelle und stärker wirkt als fT4.

TSH basal (CLIA)

Der TSH-Wert lässt Rückschlüsse über die Funktion der Schilddrüse schließen, da die Höhe des Wertes abhängig von der Menge der Hormone, die die Schilddrüse ins Blut abgibt, ist. Ist der TSH-Basalwert normal, kann man von einer normalen Schilddrüsenfunktion ausgehen. Mehr… 

Weitere Laborwerte im Blut

Bei von uns verordneten Laboruntersuchungen des Blutes können u.a. folgende Werte bestimmt werden:

 

  • Adrenalin
  • AFP (Leber CA)
  • Aminosäurenscreening bei
    Stoffwechselstörungen
  • ANA (IFT)
  • Androstendion
  • Antikörper gegen
    Demodex-Milbe
  • APOA/ APOB
  • Apoprotein
  • Biotin
  • Blutgruppenbestimmung
  • Borrelia burgdorferi
    sensu stricto
  • Borreliose AK-Nachweis
  • Borreliose-Test
  • Candida albicans
  • CK-Isoenzyme (Muskel)
  • CMV Serologie
  • Co Enzym Q10
  • Cortisol
  • Coxackie Virus Ak
  • Crosslaps
  • Crosslinks
  • Cystathion
  • DHEA-S
  • Dopamin
  • EBV Virologie
  • Endomysium AK
  • Estradiol
  • Estron
  • Ferritin
  • Folsäure
  • Freies Estradiol
  • Freies PSA
  • Freies Testosteron
  • Freies T3
  • Freies T4
  • FSH
  • GAD AK
  • Hepatitis Impftiterkontrolle
  • Histamin
  • HIV (Grunddiagnostik)
  • Homocystein i. Serum
  • HPV Papillomvirus
  • Herpes-Virus
  • IAK Insulin Antikörper
  • IA2 AK
  • ICA Inselzellantikörper
  • IgA
  • IGF
  • IGF 1 (Somatomedin C)
  • Immunoblot
  • Intrinsic Factor AK
  • Kupfer
  • Leptin
  • LH
  • Lignantenessay
  • Lipoa (Lip)
  • Lipoprotein (a)
  • MAK (TPO)
  • Masernvirus
  • Methylmalonsäure
  • Myoglobulin im Spontanurin
  • Niacin Vitamin PP
  • Noradrenalin
  • Östron
  • Parietal Zellen
  • Parvovirus
  • Polio Titer
  • Progesteron
  • Prolaktin
  • PSA
  • P53-AK
  • Quecksilber EDTS
  • Retikulin
  • Rötelnvirus
  • Selen
  • Serologie
  • Serotonin
  • SHBG
  • TAK
  • TRAK
  • Transglutaminase AK
  • TSH
  • TSH bas
  • Varizella zoster-Virus (Windpocken)
  • Vitamin A
  • Vitamin B6
  • Vitamin B12
  • Vitamin C
  • Vitamin D (Cholecalciferol)
  • Vitamin D3 (Calcitriol)
  • Vitamin K
  • Zink
  • 17ß-Estradiol
  • 25  OH Cholecalciferol

 


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